THG-Quote 2026 in Österreich: aktuelle Prognosen
21.04.2026 · THG-Quote
Von Melissa Hiltl

Wie entwickelt sich die österreichische THG-Quote 2026? In Österreich gibt es seit 2023 eine finanzielle Belohnung für den Stromverbrauch von Elektrofahrzeugen – die THG-Prämie, auch ePrämie genannt. Grundlage dafür ist eine Anpassung der Kraftstoffverordnung (KVO), die es nun auch dir ermöglicht, eingesparte CO₂-Emissionen im Verkehr zu monetarisieren.
Warum gibt es die eQuote in Österreich?
Mineralölunternehmen stehen in der Pflicht, einen bestimmten Prozentsatz ihrer jährlich steigenden CO₂-Einsparungen nachzuweisen – entweder durch CO₂-neutrale Kraftstoffe oder den Kauf von Zertifikaten Dritter, wie dir. Erreichen zielverpflichtete Unternehmen die Vorgaben nicht, drohen Strafzahlungen. Elektrofahrzeuge stoßen über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg deutlich weniger Emissionen aus als Verbrenner. Um diesen Vorteil weiter zu fördern, orientiert sich die österreichische Regelung an der deutschen THG-Quote und setzt auf den Handel mit eingesparten Emissionen.
Die eQuote basiert auf einer EU-Richtlinie und soll die Emissionen im Transportsektor weiter senken. Private und gewerbliche E-Fahrzeughalter können so jährlich eine finanzielle Prämie erhalten – ein zusätzlicher Anreiz für nachhaltige Mobilität.
Wie kannst du in Österreich von der THG-Quote 2026 profitieren?
Angerechnet werden bei der THG-Quote vom Umweltbundesamt exakt gemessene Strommengen, sowie pauschale Strommengen, da die österreichische Regierung von einer jährlichen CO₂-Einsparung pro Elektroauto ausgeht. Entscheidend ist dabei der regenerative Anteil des Stroms gemäß dem österreichischen Strommix. Wer die THG-Prämie 2026 erhalten will, muss in Österreich die geladene Strommenge nachweisen – entweder über eine Pauschale oder eine exakte Verbrauchsmessung.
Es wird zwischen Ladevorgängen an privaten und öffentlichen Ladestationen unterschieden. Grundsätzlich gilt: Wenn du als Begünstigter eine eigene Ladestation besitzt, die MID‑konform bzw. Mess- und Eichrechtskonform ist und die Strommengen nachvollziehbar aufgezeichnet werden können, muss der tatsächlich geladene Ladestrom abgerechnet werden. Die pauschale Lademenge von 1.500 kWh darf nur dann angesetzt werden, wenn du überwiegend öffentlich lädst oder deine private Ladeeinrichtung, z.B. eine mobile Wallbox, die Anforderungen an eine rechtskonforme Messung nicht erfüllt. Es gilt also „entweder exakte kWh-Abrechnung oder Pauschale“, ein freies Hin- und Herspringen ist offiziell nicht vorgesehen.
Wie wird die THG-Quote in Österreich berechnet?
In Österreich funktioniert die Berechnung der THG-Quote anders als in Deutschland. Wichtig ist für dich die CO₂-Einsparung deines Elektroautos im Vergleich zu Verbrennern. Dabei spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Der durchschnittliche CO₂-Ausstoß fossiler Kraftstoffe liegt aktuell bei 94,1 g CO₂/MJ, während die verpflichtende Treibhausgasreduktion bis 2030 auf 13 % ansteigt. Der österreichische Strommix verursacht derzeit 23,22 g CO₂/MJ, wobei erneuerbarer Strom seit 2023 mit dem Vierfachen angerechnet wird. Zusätzlich wird für reine Elektrofahrzeuge eine Standard-Lademenge von 1.500 kWh pro Jahr angesetzt.
Die Höhe der THG-Quote in Österreich richtet sich nach den Berechnungen der Unternehmen. Weder das BMK noch das Umweltbundesamt nehmen Einfluss auf die Marktpreise oder sprechen Empfehlungen für Anbieter aus.
Wie wird die österreichische THG-Prämie ausgezahlt?
Bei den meisten Anbietern hast du die Wahl zwischen einer fixen oder variablen ePrämie. Einige Anbieter legen die Auszahlung im Voraus fest, während andere den tatsächlichen Verkaufspreis der eQuote abwarten.
Auch bei der Auszahlung gibt es Unterschiede. Manche zahlen sofort, andere erst nach dem gebündelten Verkauf der Zertifikate.
Lädt dein Elektrofahrzeug an einem nicht öffentlichen Ladepunkt, wie zu Hause, lässt sich die gemessene Strommenge nur übertragen. Ohne exakte Messung kannst du eben stattdessen eine pauschale Menge geltend machen.
Gut zu wissen: Ab Jänner bis zum 1. März des Folgejahres reichen wir deine THG-Quote beim Umweltbundesamt ein. Dafür gibt es nur ein einziges Zeitfenster. Die Prüfung dauert in der Regel fünf bis sechs Monate.
Express oder Klassik: deine THG-Prämie 2026 mit carbonify
Auch 2026 hast du bei carbonify Österreich die Wahl zwischen zwei Auszahlungsmodellen – je nachdem, ob dir maximale Höhe oder maximale Geschwindigkeit wichtiger ist.
Express-Auszahlung: 110 € in maximal 30 Tagen
Wenn du es gerne schnell und planbar hast, ist die Express-Prämie dein Modell:
- 110 € pro ganzjährig zugelassenem E-Fahrzeug (z. B. E-Pkw) für das Quotenjahr 2026.
- Auszahlung innerhalb von 30 Tagen nach erfolgreicher Prüfung durch carbonify – ohne dass du auf die offizielle Bestätigung des Umweltbundesamts (UBA) warten musst.
- Du reichst online deine Zulassungsbescheinigung ein, wir prüfen deine Daten, bestätigen deinen Antrag und zahlen deine Prämie fix aus.
Damit sicherst du dir schnell Liquidität – ideal, wenn du laufende Kosten deines E-Autos (Strom, Versicherung, Service) bequem gegenfinanzieren möchtest.
Klassik-Auszahlung: 125 € nach UBA-Bestätigung
Du kannst aber auch auf die Klassik-Prämie setzen und dir etwas mehr sichern:
- 125 € pro ganzjährig zugelassenem E-Fahrzeug für das Quotenjahr 2026.
- Die Auszahlung erfolgt, sobald das österreichische Umweltbundesamt deine Strommengen offiziell bestätigt hat – erfahrungsgemäß im Laufe des Folgejahres (meist Juli/August).
- Der Ablauf: Du meldest dein Fahrzeug bei carbonify, wir bündeln alle Meldungen, reichen sie bis spätestens 1. März 2027 für das Quotenjahr 2026 beim UBA ein und zahlen nach der Bestätigung aus.
Im Vergleich zu 2025 bedeutet das: Die Grundlogik bleibt gleich – zwei Modelle, eine einfache Online-Abwicklung –, aber die Konditionen sind dank gestiegener Quotenpreise 2026 nochmals attraktiver.
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Warum die THG-Prämie 2026 höher ausfällt
Der Markt für THG-Quoten ist Angebot und Nachfrage unterworfen. 2026 wirkt hier gleich ein ganzes Bündel an Effekten:
- Die THG-Verpflichtung steigt von 7,5% auf 8%, Unternehmen brauchen also mehr anrechenbare Emissionsminderungen.
- Gleichzeitig sind die Preise für erneuerbare Ersatzkraftstoffe wie HVO (Hydrotreated Vegetable Oil) in Europa gestiegen – für Mineralölunternehmen wird diese Erfüllungsoption teurer.
- Strom aus erneuerbaren Quellen, der im Verkehr eingesetzt wird, bleibt deshalb eine besonders attraktive Erfüllungsoption und orientiert sich preislich an den Alternativen.
Kurz gesagt: Wenn andere Erfüllungsoptionen teurer werden, steigt der Wert deines eingesetzten Fahrstroms. Genau deshalb sind die THG-Quotenpreise 2026 gegenüber 2025 angezogen und carbonify kann dir für deine E-Fahrzeuge bessere Prämien bieten als im Vorjahr.
Steigende E-Pkw-Zahlen: mehr Strom, mehr Quote
Während die Quotenpflicht anzieht, wächst auch der E-Auto-Bestand in Österreich kräftig weiter. 2025 wurden laut BEO 60.651 Elektro-Pkw neu zugelassen – ein Plus von rund 35,9% gegenüber 2024. Damit machten E-Autos 2025 einen deutlich zweistelligen Anteil aller Pkw-Neuzulassungen aus, und alternative Antriebe insgesamt lagen bereits bei knapp 60% der Neuzulassungen.
Auch 2026 setzt sich dieser Trend fort: Allein im Jänner 2026 wurden in Österreich 4.702 neue E-Pkw zugelassen. Das entspricht 20,5% aller Neuzulassungen und einem Plus von 23% gegenüber dem Vorjahresmonat. Mit jeder Neuzulassung steigt die gesamte Stromaufbringung für E-Mobilität und damit die Menge an Fahrstrom, die über die THG-Quote vermarktet werden kann.
Für dich heißt das:
- Die Wahrscheinlichkeit, dass „jemand in deinem Umfeld“ die THG-Prämie nutzt, wird 2026 noch größer.
- Gleichzeitig lohnt es sich umso mehr, selbst aktiv zu werden, statt die Quote verfallen zu lassen.
KVO 2026: stabiler Rahmen, klare Regeln
Die rechtliche Basis der THG-Quote in Österreich ist die Kraftstoffverordnung (KVO). Für 2026 sind aktuell keine grundlegenden Änderungen an der KVO geplant – der Rahmen bleibt damit stabil.
Was das für dich bedeutet:
- Kein komplizierter Systemwechsel, kein neues Antragsverfahren.
- Das bewährte Modell der Anrechnung von Strom für Elektrofahrzeuge im Verkehr bleibt bestehen.
- Du kannst darauf vertrauen, dass die THG-Quote in Österreich langfristig als Instrument verankert bleibt und das System schrittweise an EU-Vorgaben und Klimaziele angepasst wird.
Gerade im Vergleich zu 2025 ist das ein Vorteil: Während sich dort vieles noch einpendelte, profitierst du 2026 von einem eingespielten Ablauf und einem deutlich klareren Marktumfeld.
2025 vs. 2026: warum sich der Einstieg jetzt besonders lohnt
Vielleicht hast du die THG-Prämie 2025 schon genutzt oder noch gar nicht gestartet. In beiden Fällen ist 2026 ein spannendes Jahr für deinen Einstieg oder die Verlängerung:
- Höhere Quotenverpflichtung: Unternehmen brauchen mehr Einsparungen und sind bereit, dafür mehr zu bezahlen.
- Gestiegene Marktpreise: Höhere HVO-Preise und eine stärkere Nachfrage nach alternativen Erfüllungsoptionen machen Ladestrom wertvoller.
- Stabiler Rechtsrahmen: Keine größeren KVO-Änderungen geplant, bewährtes System, klare Fristen.
- Wachsender E-Fahrzeug-Bestand: Immer mehr E-Autos in Österreich bedeuten mehr Strom, mehr Quote und ein klareres Signal an den Markt, dass E-Mobilität bleibt.
Wenn du 2025 vielleicht noch abgewartet hast, ist 2026 der perfekte Zeitpunkt, um die THG-Quote für dich zu nutzen. Hast du schon 2025 mitgemacht, kannst du jetzt auf ein reiferes System und verbesserte Prämien aufsetzen.
Fazit zur THG-Quote: Plane und bleibe 2026 dennoch flexibel!
Am Ende bleibt: Die THG-Quote und die THG-Prämie sind auch 2026 eine Win-win-Situation. Mit der eQuote reduzierst du Emissionen und über die ePrämie bekommst du dafür Jahr für Jahr bares Geld zurück.
Mit carbonify wird eine einfache und klare Abwicklung sichergestellt, die es dir in Österreich ermöglicht, das volle Potenzial der THG-Prämie auszuschöpfen – auch im Jahr 2026. Egal, ob du dich für eine flexible Prämienoption entscheidest oder eine schnelle Auszahlung priorisierst, der gesamte Prozess ist unkompliziert und effizient gestaltet.
Mit carbonify erhältst du nicht nur eine faire Vergütung, sondern auch einen Partner, auf den du dich verlassen kannst. Wir unterstützen dich in Wien und ganz Österreich dabei, die THG-Quote 2026 optimal zu nutzen.
Das sagen unsere Geschäftspartner und Kunden über uns.
Was Dich noch interessieren könnte:
Wir haben alle weiteren Informationen für Dich in unseren FAQ zusammengetragen.
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Was versteht man unter dem THG-Quotenhandel?
Der THG-Quotenhandel liegt der THG-Quote zugrunde. Unternehmen, wie Mineralölkonzerne, die fossile Kraftstoffe, (z. B. Diesel oder Benzin) in Umlauf bringen und so maßgeblich zum CO2-Ausstoß beitragen, werden durch die THG-Quote dazu verpflichtet, ihre Emissionen jedes Jahr um einen festgesetzten Prozentsatz zu reduzieren.
Im Jahr 2030 soll dieser Satz bei 25 % liegen. Bei Nichteinhaltung der Quote wird eine Strafzahlung (Pönale) für jede nicht eingesparte Tonne CO2 fällig. Die Pönale ist wesentlich teurer: Aktuell liegt sie bei 600 € pro Tonne ausgestoßenem CO2.
Die THG-Quoten von Dritten wie z. B. E-Mobilisten aufzukaufen, wenn quotenverpflichtete Unternehmen ihre THG-Quote nicht durch andere Maßnahmen, wie z. B. das Beimischen von Ökokraftstoffen erfüllen können, bildet die Nachfrage im THG-Quotenhandel.
Auf welcher Gesetzesgrundlage werden die Zertifikate der THG-Quote ausgegeben?
Die THG-Quote ist durch das Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG) und die 38. Bundes-Immissionsschutzverordnung (BImSchV Nr. 38) geregelt. Gemäß der 38. Bundes-Emissionsschutzverordnung ist das Umweltbundesamt für die Prüfung der in Verkehr gebrachten Kraftstoffe zuständig und zertifiziert die von carbonify eingereichten THG-Quotenanträge.
An wen wird die THG-Quote verkauft?
Hauptsächlich sind es Mineralölkonzerne, die gesetzlich dazu verpflichtet sind, ihre Treibhausgasemissionen im Rahmen der THG-Quote jedes Jahr um einen festgelegten Prozentsatz zu mindern.
Halten die quotenverpflichteten Unternehmen sich nicht an Ihre Quote, wird eine Strafzahlung für jede nicht eingesparte Tonne CO2 in Höhe von 600 € pro Tonne CO2 fällig.
Ein Quotenverpflichteter hat unterschiedliche Erfüllungsoptionen, um die Anforderungen der THG-Quotenerfüllung zu bewerkstelligen. Insbesondere ist es der Verkauf von Biokraftstoffen, wie z. B. E10 oder E5 an der Tankstelle.
Da die THG-Minderungsquote in den vergangenen Jahren jedoch bedeutend gestiegen ist und bis 2030 auf 25 % steigen wird, schaffen Mineralölkonzerne es nicht allein durch den Verkauf von Biokraftstoffen die Anforderungen zu erfüllen, sodass Strafzahlungen drohen. Deswegen werden THG-Quotenmengen durch öffentliche Ladeinfrastruktur generiert oder die eingesparten CO2-Emissionen von Privatpersonen oder Unternehmen gekauft.
Wer kann die THG-Quote beantragen?
Die THG-Quote kann von allen Haltern von E-Autos, sowie von Ladeinfrastrukturbetreibern beantragt werden. Dabei ist es egal, ob es sich hierbei um private E-Auto-Besitzer, E-Flottenbetreibern in Unternehmen oder Eigentümer von öffentlicher Ladeinfrastruktur handelt. Allerdings gibt es bei den Fahrzeugen eine Unterscheidung: Es müssen quotenberechtigte Fahrzeuge sein.
Für welchen Zeitraum kann die THG-Quote von E-Mobilisten und Ladeinfrastrukturbetreibern beantragt werden?
Die THG-Quote kann einmal pro Kalenderjahr beim Umweltbundesamt beantragt werden. Gesetzlich ist das Instrument bis 2030 vorgesehen.
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